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18. Oktober 2013

7 Tipps für den Umstieg auf eine Pelletheizung

Zahlt sich die Investition in eine neue Pelletheizung aus und worauf sollten Sie beim Umstieg achten? Der österreichische Pelletsverband hat zu diesem Thema einen Ratgeber herausgegeben, den Sie am Ende dieses Artikels bequem herunterladen können. Hier sind 7 wichtige Tipps aus der Broschüre:

1. Die richtige Heizung finden

Im Rahmen des klima:aktiv Programms des Lebensministerium wurden Empfehlungen für unterschiedliche Heizsysteme bei unterschiedlichen Dämmstandards ausgearbeitet. Die richtige Heizung hängt vor allem von Ihrem Energiebedarf ab, und der ist wieder sehr von der Dämmung Ihres Hauses bestimmt. In diesem Artikel haben wir die Empfehlungen von klima:aktiv zusammengefasst.

2. So rechnet sich Ihre neue Heizung

Mit einer Pelletheizung heizen sie bequem und umweltfreundlich. Aber natürlich soll sich eine Investition in eine neue Heizung auch rechnen. Mit folgenden Kosten müssen Sie bei einem Einfamilienhaus, das bisher ca. 3.000 Liter Heizöl benötigte, rechnen:

  • 7.000,- bis 9.000,- für einen Pelletkessel
  • Installation 2.000,- bis 3.000,-
  • Kaminsanierung ca. 1.500,-
  • Pelletlager 1.500,- bis 2.500,-

Wenn Sie bedenken, dass Pellets ca. zwei Drittel von Heizöl kosten, können Sie ausrechnen, wie rasch sich der Umstieg rechnet. Förderungen verbessern die Rechnung natürlich noch weiter.

3. Nutzen Sie die Förderungen

Für die Errichtung von Pelletzentralheizungen gibt es in Österreich sowohl eine Bundesförderung als auch Landesförderungen und oft auch Gemeindeförderungen. Gefördert werden Pelletheizungen wegen ihrer besonderen Umweltfreundlichkeit und weil Pellets die heimische Wirtschaft unterstützen. Alle Details zu Förderungen finden Sie hier.

4. Der richtige Heizraum

Grundsätzlich ist ein Pelletheizkessel in einem Heizraum aufzustellen. Diese müssen für Heizräume bestehenden Sicherheitsvorschriften bezüglich Brandbeständigkeit, Belüftung etc. erfüllen. Der vorhandene Heizraum beim Tausch von einer Ölheizung ist ideal für die neue Pelletheizung. Der Heizkessel kann aber auch als Wohnraumkessel installiert werden. Das heißt er steht tatsächlich im Wohnraum, erfüllt alle Ansprüche einer Pelletzentralheizung und erzeugt zusätzlich die wohlige Atmosphäre einer Feuerstelle im Wohnzimmer.

5. Ein geeigneter Kamin

Eine wichtige Voraussetzung für den Betrieb eines Pelletkessels ist ein geeigneter Kamin. Ihr Rauchfangkehrer kann Sie informieren, ob der bestehende Kamin den Anforderungen für den Betrieb einer Pelletheizung entspricht. Falls erforderlich kann ein Metallrohr einzogen werden, das den Kamin vor Durchfeuchtung durch kondensierte Rauchgase schützt.

6. Der perfekte Lagerraum

Beim Umstieg von Ölheizung bietet sich der Öllagerraum perfekt als Pelletlager an. Zu beachten ist, dass das Pelletlager den Anforderungen der ÖNORM M7137 entspricht. Als grobe Faustformel gilt, dass 3 Kubikmeter Pellets den gleichen Heizwert wie ca. 1.000 Liter Heizöl haben. Daraus können Sie leicht die erforderliche Lagergröße berechnen. Aber Achtung: Bei Lager mit Schrägboden müssen Sie ca. 30% mehr Raum für den Leerraum unter und über den Pellets vorsehen. Mehr Informationen zum Pelletlager finden Sie hier.

7. Gute Zufahrt

Pellets werden mit dem Silotankwagen zugestellt. Diese blasen den Brennstoff durch eine bis 30 m lange Leitung (Schlauch) in den Lagerraum. Es können zwar auch größere Entfernungen eingeblasen werden, allerdings erhöhen sich dadurch die Zustellkosten. Achten Sie daher, dass die Entfernung von der Zufahrt möglichst gering ist. Die LKW Zufahrt sollte eine Breite von 3 m und eine Höhe von 4 m aufweisen. Die Einblas- und Absaugstutzen des Lagerraums befinden sich idealerweise gut zugänglich an der Außenwand.

Hier können Sie den Ratgeber von proPellets „Umsteigen auf eine Pelletzentralheizung“ herunterladen:

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