Landesförderungen für Pelletheizungen in Österreich

Umwelt- und Klimaschutz ist Österreich ein Anliegen. Die öffentliche Hand unterstützt den Umstieg auf Pelletheizungen aus Mitteln der Wohnbauförderung. Diese ist Landessache, daher bestehen Unterschiede in den Voraussetzungen und Förderhöhen.

Im Folgenden bieten wir Ihnen eine Übersicht mit Kurzbeschreibungen der jeweiligen Landesförderung für Private und Links zu den Originalseiten, Richtlinien, Formularen und dgl.:

Bundesland Fördervorgaben Downloads / Links

Wien

WIEN:

MA 50
Muthgasse 62/G1.25
1190 Wien
Tel. 01/4000-74860

post@ma50.wien.gv.at






Förderung von bis zu 30% der anerkannten Investitionskosten – aber nur ausserhalb des Fernwärmeversorgungsgebietes!




www.wien.gv.at

Niederösterreich

Niederösterreich:

Landesregierung
Wohnbauförderung
Landhausplatz 1/7a
3109 St. Pölten
02742 22133
wohnbau@noel.gv.at







Nö. Direktförderungen sind mit Ende 2010 ausgelaufen.

Seit 2011 gilt nur mehr die Förderschiene Eigenheimsanierung. (Annuitätenzuschuss, einkommensabhängiges Punktesystem)






www.noe.gv.at

Oberösterreich

Oberösterreich:

Landesregierung,
Abt. Land-und
Forstwirtschaft
Bahnhofplatz 1,
4021 Linz
0732/7720-11833
lfw.Post@ooe.gv.at




    • – Neuanlage: 2.300.- €

    • – Umstellung einer fossilen Altanlage: 2.800.-€

    • – Max. 50%
    • – Förderbare Kosten von mindestens 4.400.-€ netto.
    • – Mindestkesselwirkungsgrad von 85 % laut Typenprüfungszeugnis


www.land-oberoesterreich.gv.at


Infoblatt zur FörderungFörderansuchen Stammdatenblatt

Förderantrag

Salzburg

Salzburg:

Amt der Salzburger Landesregierung
Postfach 527
5010 Salzburg
Tel. 0662 8042 – 0




Seit 1. April 2015 fördert das Land die Umstellung auf Pelletheitungen bei Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem

einmaligen Direktzuschuß von 3.000 Euro.


Empfohlen wird die vorherigen Inanspruchnahme der kostenlosen und produktneutralen Beratung durch die Energieberatung Salzburg.Dafür erhöht sich die Förderung um 100.-



www.energieaktiv.at
Folder „Heizen mit Holz“ [pdf]
Beschreibung der Förderung
Online-Förderantrag
Förderichtlinien Pelletheizung [pdf]

Tirol

Tirol:

Amt der Tiroler Landesregierung
Eduard-Wallnöfer-Platz 3
6020 Innsbruck
Tel. 0512/5082732
wohnbaufoerderung
@tirol.gv.at


Einmalzuschuss von bis zu 25% oder Annuitätenzuschuss von bis zu 35% für den Einbau einer Pelletzentralheizung.
Gilt nur für Hauptwohnsitze.

Ein Auszug förderbarer Kessel ist unter www.baubook.infozu sehen.



Sonderförderung für Pelletkaminöfen:
Beim Austausch des mindestens 10 Jahre alten Raumheizgerätes für feste Brennstoffe (z.B.: Kohle, Holz) gibt es einen einmaligen Zuschuss von bis zu 1.500.-.
Diese Förderung ist befristet bis Ende 2016.


www.tirol.gv.at
EinreichstellenSonderförderung RaumheizgeräteFormular „Ansuchen Sonderförderung“ (pdf, 10 MB)

Vorarlberg

Vorarlberg:

Landesregierung
Abt. VIa
Römerstraße 15
6901 Bregenz
05574/511-26 116
energie@vorarlberg.at

 


Höchstens 25%, max. 2.000,- € Basisförderung für Pelletkessel gem. Umweltzeichen Richtlinie UZ37.
Zusätzliche Förderungen bis 4.000.- für Bonusstufen, abhängig von Art des Heizsystems und Heizwärmebedarf.
Im Einzugsbereich von Biomasse-Nahwärmesystemen keine Förderung, wenn Anschluss zu ortsüblichen Kosten möglich ist.
Voraussetzung: Energieberatung und Energieausweis.

 


www.energieinstitut.atwww.vorarlberg.atEnergie Förderrichtlinie 2015 [pdf]Förderantrag 2015 [pdf]

Burgenland

Burgenland:

Burgenländische Energieagentur
Marktstraße 3
7000 Eisenstadt
Tel. 05/9010-2222
office@eabgld.at



30%, max. zwischen 1.500.- und 2.600,-€ für Pelletzentralheizungskessel

30%, max. € 500.- bis € 1.600,- für Pelletkaminöfen


www.burgenland.at(Burgenländische Energieagentur)

Steiermark

Steiermark:

Landesregierung
Wohnbauförderung
Dietrichsteinplatz 15
8010 Graz
Tel. 0316 / 877-3713
post@stmk.gv.at

Zuschuss von 25% max. 1.600,- € der Nettoinvestition je Wohnungseinheit für einen Pelletheizkessel oder max. 1.300.- für eine Pellet-Etagenheizung (Wohnraumkessel)

Zusätzlich werden Verbesserungen und Effizienzmaßnahmen am Heizsystem gefördert:

•Frischwassermodul 200.-, bei Kombination mit Solarthermie max. 1.075.-

•Ventile und Umwälzpumpen max. 400.-

Solarthermische Anlagen bis zu 2.000.- für Ein- und Zweifamilienwohnhäuser

•Bei Sondernutzung (Gemeinden, Vereine, Schulen)  max. 7.000.-. In Kombination mit Biomasseheizung inkl. Pufferspeicher mit Frischwassermodul zusätzlich max. 1.075.-

Aufhebung der Förderungsobergrenzen mit Heizungseinbindung und Nachweis eines solaren Deckungsgrades >30% Neubau bzw. >20% Bestand.

Kärnten

Kärnten:

Landesregierung
Wohnhaussanierung
Mießtalerstraße 6
9020 Klagenfurt
05 0536-30447
post.wohnbau@ktn.gv.at





Einmaliger, nicht rückzahlbarer Baukostenzuschuss in der Höhe von 30% der anerkannten Investitionskosten, max. 1.800.- € für einen Pelletkessel

 




 

www.ktn.gv.at

Förderrichtlinien 2015