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4. November 2016

Klimavertrag von Paris – Pellets als Chance für die heimische Wirtschaft

proPellets Presseaussendung vom 04.11.2016

 

Es ist ein historisches Ereignis, das am 4. November 2016 stattfindet: Österreich hat durch das Inkrafttreten des ersten völkerrechtlich verbindlichen Klimaabkommens die einmalige Chance, einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der weltweiten Klimaziele zu leisten. Langjährige Erfahrung mit dem ökologischen und CO2-neutralen Energieträger Holzpellets und fundiertes Know-how im Bereich der Heizkesseltechnologie sind die besten Voraussetzungen für ein starkes Wirtschaftswachstum im Bereich der erneuerbaren Wärmeerzeugung.
Mit Holzpellets werden Klima und Umwelt geschont und Arbeitsplätze im Land geschaffen.

 

Geschäftsführer von proPellets Austria, Christian Rakos:

 

Der 4.11.2016 soll sich in der Erinnerung unserer Enkel mit der Mondlandung messen können. Er muss ein Meilenstein in der Geschichte der Energieversorgung werden. Es ist unser aller Pflicht, endlich konkrete Maßnahmen zur Dekarbonisierung des Energiesektors umzusetzen.

 

Ideale AUSgangssituation in österreich

Die Voraussetzungen für eine Energiewende im Wärmebereich durch Holzpellets sind in Österreich ideal. Der Rohstoff Holz ist ausreichend vorhanden und das technische Know-how österreichischer Heizkesselhersteller am Weltmarkt heiß begehrt. Zusätzlich werden in Österreich von der Waldpflege, über die Holzverarbeitung bis hin zur Herstellung von Pelletkesseln und Pelletkaminöfen über die ganze Produktionskette hinweg Arbeitsplätze gesichert und geschaffen.
Um die Klimaziele von Paris nicht nur auf dem Papier zu erreichen, muss es gravierende Änderungen in der österreichischen Klimapolitik geben. Dies erscheint auf den ersten Blick als Mammutaufgabe, ist aber tatsächlich eine Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich. Sowohl das technische Know-how als auch eine solide Infrastruktur rund um den Rohstoff Holz sind bereits vorhanden, um in Zukunft mit der Nutzung von Holzpellets zur Wärmegewinnung essentiell zur Erreichung der Klimaziele beizutragen. Die Energiewende muss keine Bedrohung sein – sie ist eine große Chance.

Ziele stehen – Maßnahmen müssen definiert werden

Während Umweltminister Andrä Rupprechter das überraschend schnelle Inkrafttreten des Pariser Abkommens lobt und darin eine gute Basis für ernsthafte Umsetzungsverhandlungen sieht, erwartet Global 2000-Energiesprecher Johannes Wahlmüller nach der Ratifizierung ein geändertes Setting bei der 22. Weltklimakonferenz 2016 in Marrakesch. Beide sind sich einig: Das Abkommen von Paris ist ein großer Erfolg auf dem Weg zur Energiewende. Die wichtigsten Ziele sind nach dem Abkommen von Paris festgelegt – der Weg dorthin jedoch ist noch offen und wird in der heurigen Klimakonferenz zu verhandeln sein.

Holzverarbeitung hat lange Tradition in Österreich

Seit den 1990er Jahren werden in Österreich Holzpellets aus Nebenprodukten der Sägeindustrie produziert. 38 Standorte haben gemeinsam mittlerweile eine Produktionskapazität von mehr als 1,5 Mio. Tonnen pro Jahr. Pellets werden in Österreich überwiegend von mittelständischen Unternehmen hergestellt. Häufig ist die Pelletproduktion in einen Sägewerksbetrieb integriert. Das hat den Vorteil, dass die anfallenden Späne gleich vor Ort zu Pellets veredelt werden können und Umweltbelastung und Energieverbrauch durch größere Transportwege minimiert werden. In der Herstellung von Biomassekesseln hat Österreich in den letzten Jahrzehnten eine Technologieführerschaft entwickelt: Zwei Drittel der in Westeuropa installierten Pelletkessel sind “made in Austria”.

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