Presseaussendungen

2012-10-29: So lange heizen Sie mit 1.500 €

Deutliche Unterschiede bei der Heizdauer mit unterschiedlichen Heizmitteln

Wien, 29.10.2012 – Der frühe Wintereinbruch lässt die Heizungsanlagen in Österreich bereits Ende Oktober auf Voll-Last laufen und damit sind Heizkosten wieder ein Thema für viele Haushalte. proPellets, der österreichische Verband der Pelletwirtschaft hat errechnet wie lange man mit den unterschiedlichen Heizmitteln im Wert von 1.500 Euro heizen kann. Haushalte mit einer Ölheizung müssen bereits Ende Dezember 2012 Heizöl nachkaufen, dagegen laufen Pelletheizungen bis 11. März 2013.

Kostenexplosion bei Heizöl

Seit dem Jahr 2009 hat sich der Preis für Heizöl beinahe verdoppelt. Die Preiserhebung von Oktober 2012 zeigt, dass Heizöl extraleicht pro KWh bereits 10,38 Cent kostet. Der Preis für Pellets ist weitgehend stabil und beträgt derzeit 4,76 Cent pro KWh. Der durchschnittliche Pelletpreis 2011 war inflationsbereinigt niedriger als der Pelletpreis im Jahr 2001. Bezugswert für die Preise ist der Heizwert der Energieträger.

Berechnungsgrundlagen

Grundlage für die Berechnung von proPellets ist ein durchschnittlicher Haushalt, der einen Jahresenergiebedarf von 30.000 KWh hat. Bei der Berechnung selbst wurden die sogenannten „Heizgradtage“  herangezogen  wurden,  also  der  Verlauf  des  Energiebedarfs  über  die  Wintermonate.    Die   Kosten für die einzelnen Energieträger stammen von der Erhebung Oktober 2012. Verglichen wurden Heizanlagen mit ähnlichen baulichen Voraussetzungen und Komfort.

Wie lange reicht der Heizmittelvorrat um 1.500 Euro?

Im Berechnungsbeispiel wird davon ausgegangen, dass der Musterhaushalt für die Heizsaison 2012/2013 jeweils einen Heizmittelvorrat im Wert von 1.500 Euro eingelagert hat (Elektrischer Strom und Gas stehen natürlich im Netz zur Verfügung). Wie lange kommt er damit aus?

Elektrischer Strom: bis 4. Dezember 2012

Flüssiggas: bis 26. Dezember 2012

Heizöl extraleicht: bis 30. Dezember 2012

Gas: bis 13. Jänner 2013

Pellets: bis 11. März 2013

 

 

 

Grafik: proPellets Austria

Annahmen: Einfamilienhaus mit einem Heizwärmebedarf von 30.000 kWh/a. Heizgradtagszahlen aus der Heizsaison 2011-12, Mittelwerte von Salzburg und Klagenfurt; jeweils Monatsmittelwerte. Energiepreise vom 17. Oktober 2012: Pellets – proPellets Austria, Gas und Strom – e-control, Heizöl el – IWO, Flüssiggas – AK OÖ. Jahresnutzungsgrade: 80% bei Pellets; 85% bei Gas, HEL, Flüssiggas; 100% bei Strom.

Rückfragehinweis:

Dr. Christian Rakos

proPellets Austria

Hauptstraße 100

A-3012 Wolfsgraben

T: +43 2233 70146

M: +43 664 5146412

www.propellets.at