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23. Januar 2017

Umweltfreundliche Wärme in der Volksschule Rosegg

Die kleine Kärntner Gemeinde Rosegg im Bezirk Villach-Land ist ein Musterbeispiel für die Nutzung natürlicher Ressourcen zur Energiegewinnung. Während im Kraftwerk Rosegg-St. Jakob der Wasserlauf der Drau energetisch genutzt wird, setzt der 1800-Einwohner-Ort bei der Wärmeversorgung seiner Gemeindeobjekte ganz auf umweltfreundliche Wärme aus Biomasse. Angefangen hat alles vor zehn Jahren, als die örtliche Volksschule von einem alten Ölkessel auf eine moderne Pelletheizanlage umgestellt wurde.

Kombination aus drei Pelletkesseln ermöglicht maximale Effizienz

(C) Armin Themeßl/WSB Haustechnik GmbH

Satte 25.000 Liter Heizöl benötigte die Schule jährlich, um das etwa 2.000 m2 große Gebäude zu beheizen. Trotz dieses hohen Verbrauchs blieb es in manchen Räumen eher ungemütlich: Der Turnsaal z.B. war den Schülern stets zu kalt.
Über ein Energie-Contracting-Modell der AEE Energiedienstleistungen GmbH wurde eine Pelletanlage mit insgesamt drei Kesseln und einer ergänzenden Solaranlage zur Warmwasserbereitung installiert. Durch die Kombination von mehreren Pelletkesseln mit verschiedener Leistung kann sich die Anlage flexibel dem aktuellen Heizbedarf anpassen und schaltet je nach Bedarf Kessel ab oder dazu. Das garantiert höchste Energieeffizienz und führt zu weiteren Einsparungen.
Zusätzlich zur finanziellen Einsparung vermeidet die Gemeinde durch die umweltfreundliche Heizung rund 75 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr.

Copyright Foto Ortsansicht Rosegg: Johann Jaritz

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