Durchschnittliche monatliche Pelletpreise, Preisentwicklungen und Vergleiche

proPellets Austria erhebt seit 2006 monatlich die Pelletpreise in Österreich und stellt Ihnen hier die Ergebnisse, inkl dem Vergleich zu anderen Energieträgern, zur Verfügung.

Monatliche Pelletpreise

Pelletpreise November 2022

Zur Erhebungsmethode

Pelletpreise werden von proPellets Austria seit 2006 monatlich erhoben. Mehr als 70% der gehandelten Pelletmenge wird bei dieser Preiserhebung bei über 50 Pellethändlern erfasst, die damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise darstellt. Nach Streichung der zwei niedrigsten und der zwei höchsten Preise wird aus den verbleibenden Handelspreisen der Durchschnittspreis ermittelt.

Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt mit Mittwoch als Stichtag. Um durch die Preiserhebung den Markt nicht zu beeinflussen werden die Resultate zeitverzögert, um den 20. des Monats publiziert. Wichtig: Unsere Preiserhebung findet monatlich statt und bildet somit keine tagesaktuellen Preise ab!

Klicken Sie auf die Grafiken, um diese vergrößert darzustellen

Preis für lose Pellets

Bei Haushaltsmengen (Bestellmenge 6 t) kosten lose Pellets aktuell 60,56 Cent pro kg (inkl. USt.) Pellets, d.i. ein Preis von 12,36 Cent je kWh.

  • Veränderung im Jahresabstand: + 143,2 %
  • Veränderung im Monatsabstand: - 4,4 %

Bei Haushaltsmengen (Bestellmenge 6 t) kosten lose Pellets aktuell 60,56 Cent pro kg (inkl. USt.) Pellets, d.i. ein Preis von 12,36 Cent je kWh.


Pelletpreise nach Regionen

• West: 62,26 C/kg (Tirol und Vorarlberg)
• Nord: 60,25 C/kg (Salzburg, OÖ, NÖ und Wien)
• Süd: 60,23 C/kg (Kärnten, Steiermark und Burgenland)

Darstellung der Preisentwicklung aufgeschlüsselt nach Regionen.


Pelletpreise der D-A-CH Region

Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der durchschnittlichen Preise aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Das Preisniveau in Österreich liegt unter dem Deutschen und ist auch niedriger als das in der Schweiz.

Link zu den Preisinformationen des deutschen DEPV | Link zu Pelletpreis aus der Schweiz

Kostenvergleich

• Heizöl extraleicht ist um 33,8 % teurer

Wenn Sie klimaschonend heizen, können Sie Ihre Energiekosten beträchtlich senken.


Heizöl extraleicht ist aktuell um 33,8 % Prozent teuer als Pellets


Aktueller Vergleich der Energieträger

Der Vergleich der Energieträgerkosten bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs und berücksichtigt nicht unterschiedliche Wirkungsgrade von Heizanlagen.


Pellets sind nach wie vor der günstigste Komfortbrennstoff


Mehrjähriger Kostenvergleich

Die langjährige Entwicklung der Preise der einzelnen Energieträger zeigt die Vorteile von Holzpellets: Die ökologisch saubere Art zu heizen ist auch wirtschaftlich attraktiv.

Holzpellets sind seit bald 20 Jahren der günstigste Komfortbrennstoff (Die Werte von Gas und Heizöl beziehen sich auf derzeitige Bestandstarife)


Der Pelletpreisindex PPI 06

Ausgangspunkt (Wert 100) ist Jänner 2006, der Beginn unserer systematischen Preiserhebungen.
Der aktuelle Pelletpreisindex: 340,62

Der aktuelle Pelletpreisindex liegt bei 340,62

Pelletpreisindex PPI06 seit 2006 als Excel

Die durchschnittliche Einblaspauschale beträgt € 45,62 je Zustellung.


Preis für Pellets in Säcken

Pellets in Säcken kosten durchschnittlich 10,20 € je 15-kg-Sack = 68,01 Cent/kg (bei Bestellung einer Palette).

  • Veränderung im Jahresabstand: + 145,9 %
  • Veränderung im Monatsabstand: - 8,1 %

Pellets in Säcken kosten durchschnittlich 10,20 € je 15-kg-Sack (bei Bestellung einer Palette) oder 68,01 Cent/kg


Pellets für gewerbliche Verwendung

Erhoben für eine Abnahmemenge von 17 Tonnen und ohne USt.. Aktueller Preis: 518,04 €/t

  • Veränderung im Jahresabstand: + 144,3 %
  • Veränderung im Monatsabstand: - 4,7 %



Der aktuelle gewerbliche Pelletpreis liegt bei 518,04 Euro je Tonne.


Die langfristige Preisentwicklung

Die Pelletpreise haben sich fast 20 Jahre ausgesprochen stabil entwickelt. Inflationsbereinigt sind die Preise durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine erstmalig höher.

Saisonale Preisentwicklung

Holzpellets weisen in Österreich in der Regel einen saisonalen Verlauf auf. 2022 ist dies durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine erstmalig anders. Die günstigsten Preise wurden in der Vergangenheit im Frühjahr im Zuge der sogenannten Einlagerungsaktionen angeboten. Diese erlaubten es den Pelletlieferanten, ihren Fuhrpark optimal auszunutzen und den Brennstoff schon frühzeitig bei Kund:innen zu lagern. Im Durchschnitt lagen die Kosten für Pellets während der Einlagerungsaktion in den Monaten April und Mai zwischen 5 und 10% unter den Herbst- und Winterkosten.

Heuer gab es, bedingt durch die geopolitischen Ereignisse, keine Einlagerungsaktionen


Jährliche Heizkostenersparnis

Ein Umstieg von Heizöl auf Pellets vermindert die laufenden Kosten erheblich.
Die Ersparnis für Brennstoffkosten innerhalb der letzten 10 Jahre bewegt sich durchschnittlich in der Höhe der Investitionskosten für eine neue Pelletheizung (bei einem Ersatz von 3.000 l Heizöl durch 6 t Pellets).


Jährliche Heizkostenersparnis gegenüber Heizöl


Vollkostenvergleich von Heizsystemen der Energy Economics Group der TU Wien (November 2017)

Schlussfolgerungen der TU-Studie für Konsumenten:

Erneuerbare Heizsysteme stellen in allen untersuchten Kategorien von Gebäuden wettbewerbsfähige Lösungen dar:

  • Im unsanierten Bestandsgebäude liegen biogene Energieträger vorne,
  • im Neubau haben Luftwärmepumpen die Nase vorn.
  • In Mehrfamilienhäusern sind Hackschnitzel und Pellets die günstigsten Heizungsform - sowohl im unsanierten, als auch im sanierten Bestand.
Heizkosten für ein undatiertes Einfamilienhaus
Jährliche Vollkosten bei einem unsanierten Einfamilienhaus

In allen Fällen ist das Risiko starker Heizkostensteigerungen bei fossilen Heizsystemen deutlich höher. Fossile Energieträger weisen auch gegenüber erneuerbaren Energieträgern kaum Kostenvorteile auf.
Diese Studie widerspricht jedenfalls der Veröffentlichung der Energieagentur, nach der die Fossilen die Nase vorn haben. Die Energieagentur verwendet unrealistische und marktferne Annahmen und veraltete deutsche Normen als Basis für ihre Berechnungen, die erneuerbare Energien dann teurer als die fossilen erscheinen lassen. Lesen Sie mehr dazu...

Die Studie der TU Wien zum Download (pdf, 1,1 MB)

Pelletpreis im Sog des Ölpreises?

Immer wieder ist behauptet worden, die Pelletkosten folgten den Ölkosten. Die Entwicklung in den vergangenen Jahren zeigt, dass dies nicht der Fall ist. Während die Kosten für Heizöl extremen Schwankungen unterworfen sind, sind die Kosten für Pellets weitgehend stabil.

Der Pelletpreis war 2018 inflationsbereinigt niedriger als der durchschnittliche Pelletpreis des ersten Jahrzehnts.
Die kurzfristige Preisspitze im Jahr 2006 entstand als Folge eines besonders kalten und schneereichen Winters, der Probleme bei der Holzbringung verursachte sowie aufgrund der rasant steigenden Nachfrage. Inzwischen sind in ganz Europa über 600 Pelletwerke entstanden. In Österreich hat sich die Produktionskapazität verdreifacht. Und die Vereinheitlichung europäischer Qualitätsstandards (ENplus) hat die Durchlässigkeit der Märkte erhöht. Damit besteht heute ein hohes Maß an Versorgungssicherheit und Preisstabilität.


Der Ölpreis schwankt laufend, Pellets waren knapp 20 Jahre preisstabil - erst die aktuelle geopolitische Situation hat sich auch indirekt auf den Pelletpreis ausgewirkt.

Voraussichtliche kommende Erhebungstermine:

7. Dezember
4. Jänner
8. Februar

Top