Aktuelle Pelletpreise

proPellets Austria erhebt seit 2006 monatlich die Pelletpreise in Österreich und stellt Ihnen hier die Ergebnisse zur Verfügung.

Aktuelle Pelletpreise

Pelletpreise vom November 2017:
Details und Grafiken

Klicken Sie auf die Grafiken, um diese vergrößert darzustellen

 

Preis für lose Pellets

Bei Haushaltsmengen (Bestellmenge 6 t) kosten lose Pellets aktuell 23,29 Cent pro kg Pellets,
d.i. ein Preis von 4,75 Cent je kWh.

• Veränderung im Jahresabstand: +3,4%
• Veränderung im Monatsabstand: +0,8%

Pelletpreis in Cent/kg

 

Pelletpreise nach Regionen

• West: 24,20 C/kg (Tirol und Vorarlberg)
• Nord: 22,96 C/kg (Salzburg, OÖ, NÖ und Wien)
• Süd: 23,31 C/kg (Kärnten, Steiermark und Burgenland)

Pelletpreise nach Regionen

 

Der Kostenvorteil von Pellets

Fossile Energieträger sind deutlich teurer als Pellets:

• Heizöl extraleicht um 50,4%
• Erdgas um 73,4%.

Wenn Sie jetzt klimaschonend heizen, können Sie Ihre Energiekosten beträchtlich senken.

Heizöl kostet auf den Energieinhalt bezogen deutlich mehr als Pellets

 

Aktueller Vergleich der Energieträger

Ihre wahre Stärke zeigen Pellets im Preisvergleich mit anderen Energieträgern. Zur Zeit kann kein anderer Komfortbrennstoff preislich mit Pellets mithalten.

Der Vergleich der Energieträgerkosten bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs und berücksichtigt nicht unterschiedliche Wirkungsgrade von Heizanlagen.

Aktueller Kostenvergleich von Energieträgern

 

Mehrjähriger Kostenvergleich

Die langjährige Entwicklung der Preise der einzelnen Energieträger zeigt die Vorteile von Holzpellets: Die ökologisch saubere Art zu heizen ist auch wirtschaftlich attraktiv.

Jahresdurchschnittspreise für Heizöl, Gas, Scheitholz, Hackgut und Pellets

 

Der Pelletpreisindex PPI 06

Ausgangspunkt (Wert 100) ist Jänner 2006, der Beginn unserer systematischen Preiserhebungen.
Der aktuelle Pelletpreisindex: 131,00

Pelletpreisindex

 

Pelletpreisindex seit 2006 als Tabelle

Die durchschnittliche Einblaspauschale beträgt € 39,15 je Zustellung.

 

Preis für Pellets in Säcken

Pellets in Säcken kosten durchschnittlich 3,97 € je 15-kg-Sack (bei Bestellung einer Palette) oder 26,49 Cent/kg.

• Veränderung im Jahresabstand: +3,1%
• Veränderung im Monatsabstand: +0,1%

Preis für Pellets in Säcken

 

Pellets für gewerbliche Verwendung

Erhoben für eine Abnahmemenge von 17 Tonnen und ohne USt.. Aktueller Preis: 199,50 €/t

• Veränderung im Jahresabstand: +3,2%
• Veränderung im Monatsabstand: +0,4%

Pelletpreise seit 2010 für gewerbliche Nutzung
 

Die langfristige Preisentwicklung

Die Pelletpreise haben sich ausgesprochen stabil entwickelt. Inflationsbereinigt bewegen sich die Preise unter dem Niveau vom Beginn des vorigen Jahrzehnts.

Inflationsbereinigte Jahresdurchschnittspreise

 

Saisonale Preisentwicklung

Holzpellets weisen in Österreich in der Regel einen saisonalen Verlauf auf. Die günstigsten Preise werden im Frühjahr im Zuge der sogenannten Einlagerungsaktionen angeboten. Diese erlauben es den Pelletlieferanten, ihren Fuhrpark optimal auszunutzen und den Brennstoff schon frühzeitig beim Kunden zu lagern. Im Durchschnitt liegen die Kosten für Pellets während der Einlagerungsaktion in den Monaten April und Mai zwischen 5 und 10% unter den Herbst- und Winterkosten.

Durchschnittliche Monatswerte seit 2006

 

Jährliche Heizkostenersparnis

Ein Umstieg von Heizöl auf Pellets vermindert die laufenden Kosten erheblich.
Die Ersparnis für Brennstoffkosten innerhalb der letzten 10 Jahre bewegt sich durchschnittlich in der Höhe der Investitionskosten für eine neue Pelletheizung (bei einem Ersatz von 3.000 l Heizöl durch 6 t Pellets).

Jährliche Heizkostenersparnis gegenüber Heizöl
Jährliche Heizkostenersparnis gegenüber Heizöl

 

 

Aktueller Vollkostenvergleich von Heizsystemen der Energy Economics Group der TU Wien (November 2017)

Schlussfolgerungen der TU-Studie für Konsumenten:

Erneuerbare Heizsysteme stellen in allen untersuchten Kategorien von Gebäuden wettbewerbsfähige Lösungen dar:

  • Im unsanierten Bestandsgebäude liegen biogene Energieträger vorne,
  • im Neubau haben Luftwärmepumpen die Nase vorn.
  • In Mehrfamilienhäusern sind Hackschnitzel und Pellets die günstigsten Heizungsform - sowohl im unsanierten, als auch im sanierten Bestand.
Jährliche Vollkosten bei einem unsanierten Einfamilienhaus

In allen Fällen ist das Risiko starker Heizkostensteigerungen bei fossilen Heizsystemen deutlich höher. Fossile Energieträger weisen auch gegenüber erneuerbaren Energieträgern kaum Kostenvorteile auf.
Diese Studie widerspricht jedenfalls der Veröffentlichung der Energieagentur, nach der die Fossilen die Nase vorn haben. Die Energieagentur verwendet unrealistische und marktferne Annahmen und veraltete deutsche Normen als Basis für ihre Berechnungen, die erneuerbare Energien dann teurer als die fossilen erscheinen lassen. Lesen Sie mehr dazu...

Die Studie der TU Wien zum Download (pdf, 1,1 MB)

 

 

 

Pelletpreis im Sog des Ölpreises?

Immer wieder ist behauptet worden, die Pelletkosten folgten den Ölkosten. Die Entwicklung in den vergangenen Jahren zeigt, dass dies nicht der Fall ist. Während die Kosten für Heizöl extremen Schwankungen unterworfen sind, sind die Kosten für Pellets weitgehend stabil.

Der durchschnittliche Pelletpreis 2012 war inflationsbereinigt niedriger als der Pelletpreis im Jahr 2002. Die kurzfristige Preisspitze im Jahr 2006 entstand als Folge eines besonders kalten und schneereichen Winters, der Probleme bei der Holzbringung verursachte sowie aufgrund der rasant steigenden Nachfrage. Inzwischen sind in ganz Europa über 600 Pelletwerke entstanden. In Österreich hat sich die Produktionskapazität verdreifacht. Und die Vereinheitlichung europäischer Qualitätsstandards (ENplus) hat die Durchlässigkeit der Märkte erhöht. Damit besteht heute ein hohes Maß an Versorgungssicherheit und Preisstabilität.

Inflationsbereinigte Jahresdurchschnittspreise für Heizöl und Pellets

 

Zur Erhebungsmethode

Pelletpreise werden von proPellets Austria seit 2006 monatlich erhoben. Mehr als 70% der gehandelten Pelletmenge wird bei dieser Preiserhebung bei 50 Pellethändlern erfasst, die damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise darstellt. Nach Streichung der zwei niedrigsten und der zwei höchsten Preise wird aus den verbleibenden Handelspreisen der Durchschnittspreis ermittelt.

Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Publiziert werden die Resultate zwischen 20. und 25. des Monats.

 

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