Presseaussendungen

Holzpellets - Öko-Irrtum oder Zukunftschance?

Das Heizen mit österreichischen Holzpellets in modernen Pelletkesseln und -öfen ist CO2-neutral und äußerst schadstoffarm. Durch die Verwendung von natürlichen heimischen Rohstoffen in technologisch ausgereiften Heizgeräten werden Umwelt und Klima geschont und die regionale Wirtschaft gestärkt.

24. Oktober 2016

Natürlicher Rohstoff aus Österreich

Die österreichische Pelletwirtschaft setzte 2015 ein starkes Zeichen mit der Produktion von rund einer Million Tonnen heimischer Qualitätspellets. Diese werden ausschließlich aus Nebenprodukten der Sägeindustrie hergestellt, sind daher ein reines Naturprodukt und stellen eine sinnvolle und ökonomisch wertvolle Möglichkeit dar, Sägenebenprodukte als klimafreundliche Energieträger zu nutzen. Über 95 Prozent der österreichischen Pellets sind ENplus-zertifiziert, das bedeutet, sie erfüllen höchste Qualitätsanforderungen an Rohstoff und Produktion – sogar über gesetzliche Normen hinaus. DI Dr. Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria: „Wir von proPellets empfehlen den Verbrauchern ENplus-zertifizierte Pellets. Damit können sie sicher sein, Pellets ausgezeichneter Qualität zu bekommen. Erfreulich ist, dass bereits die meisten Pellethändler in Österreich eine ENplus-Zertifizierung aufweisen und damit eine Qualitätsgarantie abgeben. Die Waldbewirtschaftung in Österreich ist nachhaltig und basiert auf strengen Forstgesetzen – und das ist gut so. Damit sind heimische Pellets in jeder Hinsicht ein nachhaltiges Produkt“.

Technologie made in Austria

Heimische Qualität ist nicht nur beim Thema Rohstoff eine gute Wahl: Österreich ist seit jeher ein führender Marktakteur in der Entwicklung und Produktion hochwertiger Pelletkessel und Pelletöfen. Ein elektronisch gesteuerter Verbrennungsprozess sorgt bei Pelletheizgeräten dafür, dass in der Brennkammer immer optimale Bedingungen herrschen. So lassen sich Feinstaub- und Kohlenmonoxidemissionen bis an die Grenze der Nachweisbarkeit reduzieren.

Import und Export – ein sinnvoller Kreislauf

Reger Import und Export sind Zeichen für einen starken Wirtschaftsstandort Österreich. So ist es z.B. in Niederösterreich wesentlich sinnvoller, Pellets aus dem nahegelegenen Tschechien zu beziehen, anstatt einen LKW aus Tirol zu bestellen. Die meisten der nach Österreich importierten Pellets stammen aus Sägewerken österreichischer Unternehmen in Nachbarländern wie Deutschland, Tschechien oder Rumänien. Auch diese Pellets weisen zu 95 Prozent eine ENplus-Zertifizierung auf. Die Sägewerke, die sie produzieren, verfügen über PEFC- oder FSC-Zertifizierungen und unterliegen damit einer strengen Kontrolle, was die Nachhaltigkeit des verwendeten Holzes betrifft.

Christian Rakos resümiert: „Mit Pellets zu heizen ist sicher kein Öko-Irrtum, sondern ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und zum Klimaschutz. Nachhaltige Entwicklung umfasst für uns nicht nur die Nachhaltigkeit der forstlichen Produktion, sondern auch die Verankerung unseres Energieträgers in der lokalen Wirtschaft, die Luftreinhaltung aber auch die Wirtschaftlichkeit.“

Rückfragehinweis:

Dr. Christian Rakos
Geschäftsführer proPellets Austria
Tel.: +43 664 5146412
rakos@propellets.at

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