Landesförderungen für Pelletheizungen

Die österreichischen Bundesländer unterstützen die Investition in eine umweltfreundliche Pelletheizung durch Förderungen.

Landesförderungen
  • MA 50
    Wien:
    MA 50
    Muthgasse 62/G1.25
    1190 Wien
    Tel.: 01/4000-74860

    Unter bestimmten Umständen können Pelletfeuerungen in Form von Annuitätenzuschüssen gefördert werden.

     

  • Landesregierung Wohnbauförderung
    Niederösterreich:
    Landesregierung Wohnbauförderung
    Landhausplatz 1/7a
    3109 St. Pölten
    Tel.: 02742 22133

    Die Direktförderung für Kesselerneuerung ist ausgelaufen.

    Es gibt die Eigenheimsanierung, ein jährlicher Zuschuss von 3 % des förderbaren Sanierungsbetrages über zehn Jahre; dabei handelt es sich um eine Unterstützung zur Rückzahlung eines Darlehens.

     

  • Landesregierung, Abt. Land-und Forstwirtschaft
    Oberösterreich:
    Landesregierung, Abt. Land-und Forstwirtschaft
    Bahnhofplatz 1
    4021 Linz
    Tel.: 0732/7720-11833

    Oberösterreich fördert die Umstellung einer fossilen Altanlage (Öl, Gas, Kohle, Allesbrenner) auf eine Pelletheizung mit einem einmaligen Zuschuss von 2.900.- Euro, max. 50 % der Investionskosten; für Neuanlagen 1.400 Euro.

    Voraussetzungen:

    • Bei automatisch beschickten Feuerungsanlagen muss ein Mindestkesselwirkungsgrad von 90 % gemäß Umweltzeichenrichtlinie (UZ 37) erreicht werden.
    • Antragstellung bis spätestens 18 Monate nach Anfall der Kosten, längstens jedoch bis 31. Dezember 2020.
    • Nur Neuanlagen, förderbare Kosten von mind. 4.400,00 Euro netto.
    • Bei gemeinschaftlichen Biomasseheizanlagen und zentralen Heizanlagen bei Mietkauf-Reihenhäusern beträgt die Förderintensität 25 % und die Beihilfenobergrenze kann je nach Anzahl der am Projekt beteiligten Wohnobjekte bzw. Förderungswerber angehoben werden.

    Für eine ordnungsgemäße Entsorgung (Vorlage einer Rechnung durch ein befugtes Unternehmen) eines Öltanks kann ein Bonus in der Höhe bis zu 1.000 Euro auf den bestehenden Sockelbetrag aufgeschlagen werden.

    Bonus-Förderung für Private:
    5.000 Euro Erhöhungsbeitrag für stromerzeugende Biomasse-Stirling-Heizanlagen. Voraussetzung: Der Bezug von Strom aus ausschließlich erneuerbaren Energieträgern bzw. Ökostrom gemäß E-Control bzw. Stromkennzeichnung (Händlermix) für die Dauer von zumindest fünf Jahren.

  • Amt der Salzburger Landesregierung
    Salzburg:
    Amt der Salzburger Landesregierung
    Postfach 527
    5010 Salzburg
    Tel.: 0662 8042 – 0

    Das Land Salzburg fördert die Umstellung auf Pelletheizungen bei Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem einmaligen Direktzuschuss von 3.000,- Euro.

    • Die Heizung muss die einzige, zentrale Wärmeversorgung des Objektes sein.
    • Bestehende Heizkessel (auch Konvektoren bei Elektroheizungen) bzw. Öl- oder Gastanks sind nachweislich zu entsorgen.
    • Der Förderantrag muss vor Bestellung der Anlage gestellt werden.

    Empfohlen wird die vorherige Inanspruchnahme der kostenlosen und produktneutralen Beratung durch die Energieberatung Salzburg. Dafür erhöht sich die Förderung um 100.- Euro.

  • Amt der Tiroler Landesregierung
    Tirol:
    Amt der Tiroler Landesregierung
    Eduard-Wallnöfer-Platz 3
    6020 Innsbruck
    Tel.: 0512/5082732

    Tirol fördert die Umstellung auf Pelletheizungen

    • mit 25 % der Investitionskosten als Einmalzuschuss, wenn die Finanzierung mit Eigenmitteln erfolgt
    • mit 35 % der Investitionskosten als Annuitätenzuschuss bei Kreditfinanzierung mit einer Laufzeit von mindestens 10 Jahren

    Bei einer thermischen Sanierung kann sich die Förderung noch deutlich erhöhen (Ökobonus).

    Die Tiroler Sanierungsförderung gilt nur für Hauptwohnsitze und im Rahmen von Einkommensgrenzen.

  • Landesregierung Abt. VIa
    Vorarlberg:
    Landesregierung Abt. VIa
    Römerstraße 15
    6901 Bregenz
    Tel.: 05574/511-26 116

    Bis zu 3.500,- € für Pelletkessel gem. Umweltzeichen Richtlinie UZ37, max. 35%.
    Zusätzlicher Förderbonus von 2.500.- , wenn die Pelletheizung eine Öl-, Gas- oder Elektrodirektheizung ersetzt.
    Bei Ölheizungen muss der Öltank entfernt werden.

    • Die Anlage muss das Hauptheizsystem des Gebäudes sein.
  • Burgenländische Energieagentur
    Burgenland:
    Burgenländische Energieagentur
    Marktstraße 3
    7000 Eisenstadt
    Tel.: 05/9010-2222

    30%, max.  1.400.- Basisförderung für Pelletkessel

    Erhöhungsbeträge können für Pufferspeicher, Brennwertkessel, usw. gewährt werden - bis max. 2.200,- €

    Voraussetzung ist ein Energieausweis.


    Für Pelletkaminöfen gibt es eine Basisförderung von 30 %, max. 400 €, Höchstförderung bis zu 1.300 €.


    Achtung:

    Die Förderung wird nur gewährt, wenn ein Anschluss an ein bestehendes Wärmenetz nicht wirtschaftlich ist.

    Diese Landesförderung untersagt auch die gleichzeitige Inanspruchnahme der Bundesförderung

  • Landesregierung Wohnbauförderung
    Steiermark:
    Landesregierung Wohnbauförderung
    Dietrichsteinplatz 15
    8010 Graz
    Tel.: 0316 / 877-3713

    Zuschuss von 25%, max. 2.400,- € der Investitionskosten für einen Pelletheizkessel beim Neubau.


    Einen Zuschuss von 25% gibt es auch beim Kesseltausch.
    Je nach vorigem Heizsystem unterscheidet sich die maximale Förderhöhe:

    Beim Umstieg auf eine Pelletheizung von

    • Kohle, Torf, fossilem Heizöl und Flüssiggas: max. 3.600 Euro
    • Erdgas: 2.400 Euro (ausgenommen einige Grazer Umlandgemeinden)
    • Biomasseheizung ohne automatische Beschickung, Wechselbrandkessel: 2.700 Euro

    Antragstellung VOR der Investition!

  • Landesregierung Wohnhaussanierung
    Kärnten:
    Landesregierung Wohnhaussanierung
    Mießtalerstraße 6
    9020 Klagenfurt
    Tel.: 05 0536-30447

    Seit 2016 gibt es keine Förderung für Heizungserneuerung für Private mehr.
    Förderung nur noch über die Wohnbauförderung im Zuge der Sanierung möglich.


    Für öffentliche und gewerbliche Gebäude – nicht für Private: Einmaliger, nicht rückzahlbarer Kostenzuschuss in der Höhe von max. 40% der anerkannten Investitionskosten unter Einbeziehung möglicher Bundes- oder EU-Förderungen. Zuschuss ist leistungsabhängig, 100.- € je kW Nennleistung des Pelletkessels.
    Förderung nur in Gebieten ohne Fernwärmeanschluss!

Top