Presseaussendungen

Rakos neuerlich zum Präsidenten des europäischen Pelletverbandes gewählt

Dr. Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria neuerlich zum Präsidenten des Europäischen Pelletdachverbands gewählt.

16. November 2013

Am Freitag, 15. November 2013 wurde Dr. Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria neuerlich zum Präsidenten des Europäischen Pelletdachverbands gewählt. Das European Pellet Council EPC ist die Kommunikationsplattform und Interessensvertretung der Europäischen Pelletwirtschaft. Seine Mitglieder sind die nationalen Pellet- Interessensverbände. Neben 17 europäischen Verbänden sind auch drei US amerikanische Verbände, der kanadische Verband sowie der japanische Pelletverband Mitglieder des European Pellet Councils.

Dieses wurde im Jahr 2010 mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit der Interessensverbände zu vertiefen und die Interessen der Pelletwirtschaft in Brüssel gegenüber den europäischen Institutionen zu vertreten.

Das wichtigste erste Projekt des Dachverbands war die Etablierung eines EU weit einheitlichen Qualitätssiegels. In der Vergangenheit waren zahlreiche unterschiedliche nationale Qualitätssiegel für Pellets in Gebrauch. Für einen Energieträger, der eine zunehmend internationale Bedeutung hat eine untragbare Situation. Rakos: „Der Erfolg des von uns entwickelten Qualitätssiegels ENplus hat uns selbst überrascht. Innerhalb von nur 3 Jahren ist mehr als die Hälfte der europäischen Pelletproduktion ENplus zertifiziert. Dieses System wird inzwischen von Produzenten in 23 Ländern genutzt. Das Ergebnis unserer Bemühungen ist, dass eine einheitlich hohe Pelletqualität und ein hohes Maß an Versorgungssicherheit inzwischen selbstverständlich ist.“

Seine wichtigsten Aufgaben in der neuen Funktionsperiode sieht Rakos in der politischen Interessensvertretung: „Leider spüren wir mit der wachsenden Bedeutung von Holzpellets als Energieträger auch ein zunehmend intensives Lobbying der Vertreter fossiler und nuklearer Energieformen. Diskret, aber effektiv versucht man, sich der neuen Konkurrenz durch geschicktes Lobbying zu entledigen. Wir müssen uns deshalb in politischen Entscheidungsprozessen verstärkt Gehör verschaffen und darauf achten, dass wir nicht überrumpelt werden. Positiv ist, dass die Europäische Union sich sukzessive der Tatsache bewusst wird, dass die Energiewende nicht nur bei der Stromerzeugung, sondern auch bei der Versorgung mit Wärme notwendig ist. Der besondere Vorteil erneuerbarer Wärme liegt darin, dass diese schon heute weitgehend wirtschaftlich wettbewerbsfähig ist. Daraus erklärt sich auch das rasche Marktwachstum unserer Branche.“

Dass er zum zweiten Mal zum Präsidenten des Europäischen Verbands gewählt wurde, führt Rakos auf die Pionierrolle der heimischen Pelletwirtschaft zurück. „Österreich war das erste Land in Europa, in dem Holzpellets als Brennstoff für den Endkonsumenten eingeführt wurden. Nirgends ist die Marktentwicklung soweit fortgeschritten. Deswegen verfügen wir auch über Erfahrungen, die für andere Märkte wertvoll sind. Dazu kommt, dass heimische Pelletkesselhersteller in ganz Europa eine dominierende Rolle spielen – auf Grund ihrer sicheren Funktion, ihres hohen Komforts und ihrer niedrigen Emissionswerte. Österreich zählt darüberhinaus mit der Produktion von über 900.000 Tonnen Pellets auch zu den größten Pelletproduzenten Europas.“

Top