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19. August 2016
News und Blog

Umstieg auf Pelletheizung im unsanierten Wohnhaus

Ein geringer Wirkungsgrad veranlasste die Familie Höftberger 2012, ihre alte Scheitholzheizung gegen einen modernen Pelletkessel einzutauschen.

Vom Scheitholz- zum Pelletkessel

240 Quadratmeter groß ist das Zweifamilienhaus der Familie Höftberger im Bezirk Vöcklabruck. 1975 errichtet, wurde das Gebäude in den folgenden Jahren laufend erweitert. Bis 2012 beheizte die Familie das gesamte Wohnhaus mit einer kombinierten Öl- und Holzheizung. Genutzt wurde fast ausschließlich der Holzvergaserkessel, da die Familie ihren Bedarf an Brennholz direkt aus dem eigenen Wald decken konnte. Der zuschaltbare Ölbrenner wurde nur in Notfällen benutzt, etwa wenn kurzfristig mehr Warmwasser gebraucht wurde. Generell hatte das alte Heizsystem seine Tücken: Eingeheizt werden musste täglich frühmorgens, damit die Wohnräume warm wurden und danach in einem Abstand von etwa drei Stunden.

Umstieg auf komfortables und effizientes Heizsystem

Der schlechte Wirkungsgrad der alten Holzheizung und der tägliche Aufwand der händischen Bestückung veranlassten die Familie Höftberger im Jahr 2012 schließlich, auf ein neues Heizsystem umzusteigen. Dem Prinzip der erneuerbaren Energieerzeugung mit Biomasse wollte man treu bleiben, ein neuer Stückholzkessel kam aber nicht in Frage, da die intensive Waldbewirtschaftung für das Ehepaar Höftberger nicht mehr zu bewältigen war. Nach einigem Überlegen entschied man sich schließlich für eine moderne und wartungsarme Pelletheizung eines renommierten österreichischen Kesselherstellers. Besonders wichtig sei es für zukünftige Pelletheizer, darauf zu achten, von einem erfahrenen Techniker beraten zu werden, der auch die fachgerechte Installation des Kessels vornimmt, sagt Jürgen Höftberger.

Wirtschaftlichkeit: 6 Tonnen Pellets heizen 240 Quadratmeter

Die Pelletzentralheizung der Höftbergers ist ein besonders wartungsarmes Gerät – nicht nur im Vergleich zur alten Stückholzheizung: Einmal im Jahr steht ein Service zur Kesselreinigung an, im Zuge dessen auch gleich die Aschelade entleert wird. Bei einem jährlichen Verbrauch von 6 Tonnen Pellets genügt die Entleerung einmal im Jahr. Die Kosten für Pellets liegen seit der Installation der Heizung mit minimalen Schwankungen bei etwa 1.300 Euro pro Jahr inklusive Anlieferung der Pellets.
Neben Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit der neuen Heizung schätzt die Familie vor allem auch den Komfort des vollautomatischen Pelletsystems. Eine konstante Wärme über den ganzen Tag ist damit möglich – ganz ohne händisches Nachlegen von Holzscheiten.

Tags:
  • Praxisbeispiel,
  • Heizen,
  • Sanieren

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