Warum heizen mit Holzpellets?

Wärme, die nachwächst.

Holzpellets weisen einen entscheidenden Vorteil auf: der Rohstoff, aus dem sie hergestellt werden, wächst nach. Österreich gehört zu den waldreichsten Ländern Europas. Über 30 Millionen Festmeter Holz wachsen pro Jahr nach. Seit Jahrzehnten vergrößert sich der Holzvorrat in österreichischen Wäldern – trotz intensiver Nutzung als Bauholz, für die Papierherstellung und als Energieträger.

Zukunftssicher

Die Investition in eine neue Heizanlage ist kostspielig und soll langfristig Sinn machen. Enorme Preissteigerungen und unkalkulierbare Risiken kennzeichnen die Versorgung mit Gas und Öl. Viel sicherer ist im Vergleich die Versorgung mit Holz aus dem heimischen Wald. Österreich produziert nur aus Nebenprodukten der Holzverarbeitung heute mehr Pellets als im Inland verbraucht werden.

Wirtschaftlich

Die wirtschaftlichen Vorteile von Holzpellets sind beachtlich: Im Vergleich zu Erdöl oder Erdgas kann man sich fast die Hälfte der Heizkosten ersparen.

Ein wichtiger Faktor für die Wirtschaftlichkeit der Pelletheizung sind die hocheffizienten Heizgeräte, die für diesen Brennstoff entwickelt wurden. Pelletzentralheizungskessel, wie Pelletkaminöfen können mehr als 90% der im Brennstoff enthaltenen Energie in nutzbare Wärme umwandeln.

Es ist die Kombination aus niedrigen Brennstoffkosten und effizienter Nutzung, die Holzpellets so wirtschaftlich machen.

Komfortabel

Die Pelletzentralheizung besticht durch hohen Komfort und Sauberkeit. Der Brennstoff wird per Tankwagen geliefert und aus dem Lager automatisch in den Heizkessel gefördert. Zündung, Steuerung, Kesselreinigung und Entaschung erfolgen vollautomatisch. Was zu tun bleibt ist, ein bis zweimal pro Heizsaison die Aschenbox zu entleeren.

Auch Pelletkaminöfen weisen gegenüber konventionellen Holzöfen hohe Komfortvorteile auf. Einmal mit Pellets befüllt, sorgen sie für 2 – 3 Tage automatisch für gleichmäßige Wärme. Alle ein bis zwei Wochen muss die Asche entfernt werden. Technische Raffinessen, wie das Ein- und Ausschalten und Überwachen der Pelletheizung bzw. des Pelletofens mit einem Smartphone, runden das Thema Komfort ab.

Umweltfreundlich

Da Holz beim Wachsen dieselbe Menge CO2 aus der Luft aufnimmt, die bei der Verbrennung frei wird, verhindern Holzbrennstoffe, dass es zu einem Anstieg der CO2 Konzentration in der Luft kommt. Auch wenn man den Einsatz von fossiler Energie für die Produktion und den Transport von Pellets berücksichtigt, ergibt sich gegenüber der Verwendung von Heizöl eine CO2 Reduktion von über 95%. Das hat eine Studie ergeben, die den Energieeinsatz bei der Pelletproduktion in Österreich untersucht hat.

Ein wichtiger Umweltvorteil der Pelletheizung sind die außerordentlich niedrigen Emissionen. Der trockene Brennstoff, die elektronische Regelung der Verbrennungsluft und die heiße Brennkammer sorgen für eine optimale und saubere Verbrennung. So emittiert ein Pelletzentralheizungskessel für ein größeres Einfamilienhaus pro Jahr weniger als 1 kg Asche in Form von Feinstaub. Eine verschwindend geringe Menge, wenn man bedenkt, dass die Gesamtemissionen von Feinstaub in Österreich bei 50.000 Tonnen pro Jahr liegen.

Heimische Wirtschaft

Die Nutzung von Holzpellets bietet nicht nur Vorteile für die Umwelt und klare wirtschaftliche Vorteile für die Kunden, sondern auch einen zukunftssicheren Markt für heimische Unternehmen, die den Brennstoff liefern, die Heizgeräte herstellen, oder diese installieren und warten.

Eine Studie des BMVIT geht davon aus, dass die Nutzung von Holzbrennstoffen in Österreich 2011 einen Umsatz von über 1,4 Mrd. Euro erzielte und damit rund 14.200 Arbeitsplätze sicherte.