Pelletpreise Jänner 2026
Seit 2006 erfasst proPellets Austria monatlich die Pelletpreise in Österreich und präsentiert Ihnen hier die Ergebnisse, einschließlich eines Vergleichs mit anderen Energieträgern und historische Preisentwicklungstrends. Unsere Preiserhebung erfolgt monatlich und zeigt ab dem 15. den Durchschnittspreis zu Monatsbeginn. Wir bilden keine tagesaktuellen Preise ab.
1basierend auf einer Abnahmemenge von 6 Tonnen am 1.Jänner 2026
2basierend auf dem Preis bei Abnahme einer Palette Sackware (1 Tonne) bei Selbstabholung am 1.Jänner 2026
3basierend auf der Energiemenge eines typischen Pelletjahresverbrauchs von 6 Tonnen Pellets
Dieser Kostenvergleich berücksichtigt nicht Wirkungsgrad, Umstellungs- bzw. Investitons- und Wartungskosten des Heizsystems.
Die Tabelle berücksichtigt Netzgebühren bei Strom und Erdgas, bzw. Zustellungskosten bei Pellets und Heizöl.
Preis lose Pellets
Bei Haushaltsmengen (Bestellmenge 6 t) stellen sich die Preise wie folgt dar:
Aktueller Vergleich der Energieträger
Der Vergleich der Energieträgerkosten bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs und berücksichtigt nicht unterschiedliche Wirkungsgrade von Heizanlagen.
Mehrjähriger Kostenvergleich der Energieträger
Die langjährige Entwicklung der Preise der einzelnen Energieträger zeigt die Vorteile von Holzpellets: Die ökologisch saubere Art zu heizen ist auch wirtschaftlich attraktiv.
JAHRESDURCHSCHNITTSPREISE VON ENERGIETRÄGERN
Pelletpreisindex
Ausgangspunkt (Wert 100) ist Jänner 2006, der Beginn unserer systematischen Preiserhebungen.
Die durchschnittliche Einblaspauschale beträgt ca. € 48 je Zustellung.
–<<>>– Die Excel-Tabelle des PPI finden Sie hier zum Download.–<<>>–
Pelletpreise der D-A-CH Region
Hier finden Sie eine Gegenüberstellung der durchschnittlichen Preise aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Kostenvergleich Pellets und Heizöl
Heizöl extraleicht ist seit jeher immer teurer als Pellets:
Preis für Pellets in Säcken
Pellets für gewerbliche Verwendung
Erhoben für eine Abnahmemenge von 17 Tonnen ohne USt.
Die langfristige Preisentwicklung
Die Pelletpreise haben sich fast 20 Jahre ausgesprochen stabil entwickelt. Inflationsbereinigt waren die Preise erstmalig im Jahr 2023 durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine höher.
Saisonale Preisentwicklung
In Österreich folgen die Preise für Holzpellets typischerweise einem saisonalen Muster. In den vergangenen Jahren waren die günstigsten Preise meist im Frühjahr zu finden – insbesondere im Rahmen der sogenannten Einlagerungsaktionen. Diese ermöglichten es Pelletlieferanten, ihre Logistik effizient zu planen und den Brennstoff frühzeitig bei Kund:innen einzulagern. Dabei lagen die Preise im April und Mai durchschnittlich 5 bis 10 % unter dem Niveau der Herbst- und Wintermonate. Im Jahr 2022 wurde dieser Verlauf erstmals durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine unterbrochen. Aufgrund der geopolitischen Lage kam es zu keiner Einlagerungsaktion – die gewohnte saisonale Preisstruktur blieb aus.
Jährliche Heizkostenersparnis
Ein Wechsel von Heizöl zu Pellets führt zu einer deutlichen Kosteneinsparung. So konnten zum Beispiel seit 2009 durch den Austausch einer alten Ölheizung gegen eine moderne Pelletheizung Brennstoffkosten von nahezu 17.000 Euro eingespart werden (3.000 l Heizöl im Vergleich zu 6 t Pellets).
Vergleich Regionen
Kostenvergleich für Heizenergieträger | Winter kalt
Kostenvergleich für Heizenergieträger | Winter warm
Zur Erhebungsmethode
Pelletpreise werden von proPellets Austria seit 2006 monatlich erhoben. Mehr als 70% der gehandelten Pelletmenge wird bei dieser Preiserhebung bei über 50 Pellethändlern erfasst, die damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise darstellt. Nach Streichung der zwei niedrigsten und der zwei höchsten Preise wird aus den verbleibenden Handelspreisen der Durchschnittspreis ermittelt.
Stichtag für die Erhebung ist der 1. des Monats. Um durch die Preiserhebung den Markt nicht zu beeinflussen werden die Resultate zeitverzögert, am 15. des Monats publiziert.

