20. Jänner 2025
Presseaussendungen

Geförderter Heizungstausch: proPellets Austria fordert langfristig stabile Rahmenbedingungen für Wirtschaft & Haushalte

Aktuelle Preiserhebung zeigt: Pelletpreise seit zehn Monaten stabil und deutlich unter Öl- und Gaspreisen

Rasch klare und langfristig planbare Rahmenbedingungen für den geförderten Heizungstausch fordert der Branchenverband proPellets Austria. Das Jahr 2024 habe eindrucksvoll „das Wirtschaftswunder Heizungstausch“ aufgezeigt: Mehr als eine Milliarde Euro regionale Wertschöpfung, 65.000 gesicherte Arbeitsplätze in Industrie und Gewerbe und mehr als 120.000 Tonnen eingespartes CO2. Die aktuelle Preiserhebung von proPellets Austria zeigt zudem: Pelletpreise sind – anders als bei Öl und Erdgas – seit zehn Monaten stabil und verlässlich günstiger als fossile Brennstoffe.

„Eine Regierung, die Wachstum und Beschäftigung in Österreich forcieren will, muss den geförderten Heizungstausch weiterführen“, sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria. „Wir haben die Rohstoffe in Österreich, die Versorgung ist zu 100 Prozent gesichert, wir haben Kompetenz und Know-how in den Betrieben und es müssen noch 600.000 alte Ölheizungen getauscht werden – das Potenzial ist also riesig.“

Stiksl fordert eine planbare und auf mehrere Jahre ausgelegte, degressiv gestaltete Förderung. Einer derart umgesetzte Förderung würde den Heizungstausch in Österreich zusätzlich beschleunigen.

Pelletpreise seit zehn Monaten stabil
Holzpellets sind nicht nur seit Jahrzehnten der mit Abstand günstigste Komfortbrennstoff, die Preise sind seit mittlerweile zehn Monaten stabil. Das zeigt eine Auswertung des Branchenverbands proPellets Austria: Eine Tonne lose Pellets kostet im Jänner 298 Euro. Zum Vergleich: Heizöl kostet bezogen auf den Energieinhalt um 82 Prozent, Erdgas sogar um 133 Prozent mehr. Ein Haushalt, der mit Pellets heizt, erspart sich im Vergleich zu einer Gasheizung 2.400 Euro in nur einem Jahr.

Raus aus Öl: 900 Millionen Euro weniger Heizkosten pro Jahr
In Österreich sind nach wie vor 600.000 zum Teil sehr veraltete Ölheizungen in Betrieb. Würden diese Haushalte auf nachhaltige Pelletsheizungen umsteigen, wären das, bei aktuellen Preisen, 900 Millionen Euro Ersparnis bei den Heizkosten und 3,1 Millionen Tonnen weniger CO2-Emissionen pro Jahr.

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Foto, Abdruck honorarfrei
Mag. Doris Stiksl
, Geschäftsführerin von proPellets Austria ©proPelletsAustria

Über proPellets Austria
Vision und Ziel von proPellets ist die Energiewende beim Heizen. Pellets sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass in Österreich fossile Energie durch erneuerbare Energie ersetzt wird. proPellets verbindet und vertritt die österreichische Pelletwirtschaft und dient als Schnittstelle und Informationsplattform für Politik, Medien sowie Unternehmen und Kund:innen, die beim Heizen auf erneuerbare Energie umsteigen wollen.

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