3. Juli 2026
Presseaussendungen

proPellets Austria stellt richtig und warnt: Verkürzte Preisvergleiche führen Konsumenten in die Irre

Pellets sind seit Jahren der günstigste Komfortbrennstoff. Haushalte sparen beim Umstieg von Öl oder Gas jährlich zwischen 1.800 und 2.500 Euro, stärken den Wirtschaftsstandort Österreich und schützen das Klima.

Als „Verunsicherung von Konsument:innen und Gefährdung von Arbeitsplätzen“ kritisiert der Branchenverband proPellets Austria die Aussagen der Arbeiterkammer (AK) zu den Pelletpreisen. „Richtig ist, dass Pellets, trotz Preissteigerungen, der mit Abstand günstigste Komfortbrennstoff sind“, sagt die Geschäftsführerin Doris Stiksl, „eine Tatsache ist auch, dass es in Österreich noch mehr als 1,2 Millionen fossile Heizungen gibt, die ÖsterreicherInnen massiv finanziell belasten, die uns abhängig von Energieimporten machen und die dringend getauscht werden müssen. Es wäre wichtig, wenn die AK für den Heizungstausch und Ausstieg aus Öl Überzeugungsarbeit leisten würde, statt zu verunsichern.

Die aktuelle Preisentwicklung bei Pellets ist vor allem auf höhere Rohstoff-, Produktions- und Personalkosten zurückzuführen. Der langfristige Vergleich zeigt jedoch ein anderes Bild: Inflationsbereinigt ist der Pelletpreis in den vergangenen zehn Jahren weitgehend stabil geblieben. Die deutliche Preisspitze infolge der Energiekrise nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine war eine außergewöhnliche Marktsituation und kein langfristiger Trend. Die Branchenvertreterin rät dringend zum Umstieg und dazu, die aktuellen Förderungen des Bundes und der Länder rasch zu beantragen.

Warum der Ausstieg aus Öl und Gas das Gebot der Stunde ist:

1. Haushaltsbudget entlasten:
Pellets sind der günstigste Komfortbrennstoff und sparen dem Haushalt zwischen 1.800 und 2.500 Euro beim Umstieg von Öl und Gas, in fünf Jahren bereits mehr als 12.000 Euro. Kaufkraft, die für andere Investitionen bereitsteht und nicht außer Landes geht.

2. Unabhängigkeit und Wertschöpfung stärken:
Pellets ersetzen fossile Energieimporte durch heimische Energie. Das stärkt die Versorgungssicherheit, hält Wertschöpfung in Österreich und sichert entlang der Biomasse-Wertschöpfungskette rund 65.000 Arbeitsplätze.

3. Klimaschutz
Eine Pelletheizung verursacht 98 Prozent weniger CO₂ als das Heizen mit Öl. Jahrzehntelanger Einsatz fossiler Brennstoffe hat maßgeblich zum Klimawandel beigetragen — dessen Folgen wir mit Extremwetterereignissen wie Hitzewellen und Tropentagen bereits deutlich spüren.

Fakten zu Pellets:

  • Bis zu 60 % günstiger als Gas und bis zu 40 % günstiger als Heizöl
  • ein Umstieg spart aktuell von Heizöl € 1.800 und von Gas € 2.500 an Brennstoffkosten im Jahr
  • Ein Haushalt, der vor 5 Jahren auf Pellets umgestiegen ist, hat sich bereits über € 8.800 im Vergleich zu Öl und über € 12.000 im Vergleich zu Erdgas gespart
  • Über 98 % weniger CO₂ als eine Ölheizung
  • Pellets werden in Österreich an 55 Standorten produziert – das garantiert planbare sichere Versorgung
  • Rund 65.000 heimische Arbeitsplätze durch den Umstieg gesichert
  • 1,2 Millionen fossile Heizungen müssen noch ersetzt werden
  • Förderfähig: Der Umstieg auf eine Pelletheizung wird mit bis zu € 8.500 unterstützt

Grafiken:

Pellet sind seit Jahren der günstige Brennstoff
Inflationsbereinigt sieht man klar, wie stabil der Preis über Jahre war – ausgenommen die Auswirkungen der Energiekrise 2022/2023


Foto, Abdruck honorarfrei
Wirft der Arbeiterkammer Konsumenten-Verunsicherung vor: Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria © proPellets Austria. Link zum Foto

Über proPellets Austria
Vision und Ziel von proPellets ist die Energiewende beim Heizen. Pellets sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass in Österreich fossile Energie durch erneuerbare Energie ersetzt wird. proPellets verbindet und vertritt die österreichische Pelletwirtschaft und dient als Schnittstelle und Informationsplattform für Politik, Medien sowie Unternehmen und Kund:innen, die beim Heizen auf erneuerbare Energie umsteigen wollen.

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