15. September 2026
News und Blog
Pellets bleiben deutlich günstiger als Öl und Gas
Trotz höherer Pelletpreise sparen Haushalte beim Heizen weiterhin rund 2.300 bis 2.400 Euro pro Jahr gegenüber fossilen Brennstoffen.
Die Pelletpreise sind im September gestiegen. Trotzdem bleibt Heizen mit Pellets im Vergleich zu Heizöl und Erdgas deutlich günstiger. Für einen typischen Haushalt liegen die jährlichen Brennstoffkosten mit Pellets derzeit bei rund 2.517 Euro. Wer mit Erdgas oder Heizöl heizt, muss für die vergleichbare Energiemenge beinahe doppelt so viel bezahlen.

Fast 50 Prozent niedrigere Brennstoffkosten
Eine Tonne Pellets kostet im September durchschnittlich 419 Euro. Für einen Jahresbedarf von sechs Tonnen ergeben sich damit Brennstoffkosten von rund 2.517 Euro. Zum Vergleich kostet die entsprechende Energiemenge mit Erdgas rund 4.832 Euro, mit Heizöl rund 4.927 Euro pro Jahr. Damit sparen Pelletkund:innen aktuell rund 2.315 Euro gegenüber Erdgas und 2.410 Euro gegenüber Heizöl. Die Brennstoffkosten sind mit Pellets also knapp 50 Prozent niedriger.
Auch der Vergleich je Kilowattstunde zeigt den deutlichen Unterschied: Eine Kilowattstunde Energie kostet mit Pellets derzeit 8,74 Cent. Bei Erdgas sind es 16,78 Cent, bei Heizöl 17,11 Cent.
Warum sind Pellets im September teurer geworden?
Der Pelletpreis ist gegenüber dem Vormonat um 3,9 Prozent gestiegen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Rohstoff-, Energie- und Lohnkosten sind gestiegen, gleichzeitig hat die lange Heizperiode europaweit für eine höhere Nachfrage gesorgt. Hinzu kommt die schwache Baukonjunktur. Wird weniger gebaut, produzieren viele Sägewerke weniger Schnittholz. Dadurch fallen auch weniger Sägespäne und Hobelspäne an – wichtige Rohstoffe für die Herstellung von Holzpellets.
Der aktuelle Preisanstieg ändert jedoch nichts am deutlichen Preisvorteil gegenüber fossilen Brennstoffen.
Auch langfristig zahlt sich der Umstieg aus
Nicht nur die aktuelle Momentaufnahme spricht für Pellets. Auch über einen längeren Zeitraum zeigt sich der Kostenvorteil: Ein Haushalt, der vor 15 Jahren von Heizöl auf Pellets umgestiegen ist, hat sich seither rund 19.360 Euro an Brennstoffkosten erspart.
Pellets bieten damit nicht nur aktuell einen deutlichen Preisvorteil, sondern haben sich auch langfristig als kostengünstige Alternative zu fossilen Brennstoffen erwiesen.
Pelletlager rechtzeitig für den Winter auffüllen
Wer seinen Pelletvorrat für die kommende Heizsaison noch nicht aufgefüllt hat, sollte die Bestellung nicht unnötig aufschieben. In den kalten Monaten steigt erfahrungsgemäß die Nachfrage nach Pellets. Damit können auch die Preise saisonal wieder anziehen.
Eine rechtzeitige Bestellung hilft deshalb, Versorgungssicherheit für den Winter zu schaffen und saisonale Preisschwankungen besser zu vermeiden.
Unser Tipp: Kontrollieren Sie jetzt Ihren Lagerbestand und planen Sie die nächste Pelletlieferung rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit.
Preisstand: September 2026. Berechnungsbasis: 6 t Pellets bzw. 3.000 l Heizöl einschließlich Zustellung sowie 28.800 kWh Erdgas einschließlich MwSt. Der Kostenvergleich berücksichtigt nicht Wirkungsgrad, Umstellungs-, Investitions- und Wartungskosten des Heizsystems.

