3. Juli 2026
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Wer noch fossil heizt, zahlt jedes Jahr drauf – was Sie jetzt wissen sollten
Pelletheizungen im Faktencheck: Kosten, Klima und Versorgungssicherheit im Vergleich. Rund 1,2 Millionen Haushalte in Österreich heizen noch mit Öl oder Gas. Viele wissen, dass ein Wechsel sinnvoll wäre – und zögern trotzdem. Dieser Beitrag räumt mit den häufigsten Unsicherheiten auf.
Was kostet das Zögern?
Wer heute noch mit Heizöl heizt, zahlt gegenüber einer Pelletheizung derzeit rund 1.800 Euro mehr pro Jahr – nur für den Brennstoff. Wer vor fünf Jahren umgestiegen ist, hat in dieser Zeit bereits mehr als 8.800 Euro gespart. Diese Ersparnis entsteht nicht durch einen günstigen Moment am Markt, sondern weil Holzpellets strukturell günstiger sind: regional produziert, ohne Abhängigkeit von internationalen Rohstoffmärkten oder geopolitischen Krisen.
Zum Vergleich: Gas-Haushalte zahlen aktuell sogar rund 2.500 Euro mehr pro Jahr als Pelletkunden – wer vor fünf Jahren von Gas auf Pellets gewechselt hat, hat seither über 12.000 Euro eingespart.
Was ist mit dem CO₂?
Eine moderne Pelletheizung spart gegenüber einer Ölheizung mehr als 98 Prozent CO₂ ein. Über die gesamte Lebensdauer einer Anlage entspricht das rund 197 Tonnen CO₂.
Woher kommen die Pellets?
Pellets bestehen aus Sägespänen und Restholz der heimischen Holzverarbeitung – Nebenprodukte, die sonst ungenutzt blieben. Österreich produziert Pellets an 55 Standorten im ganzen Land: Es wird mehr produziert, als im Inland verbraucht wird.
Arbeitsplätze in Österreich
Der Heizungstausch sichert darüber hinaus rund 65.000 Arbeitsplätze in Industrie, Handel und Handwerk – Geld, das in der österreichischen Wirtschaft bleibt, statt in Öl- und Gasimporten zu verschwinden. Dadurch werden heimische Arbeitsplätze geschaffen und gesichert.
Jahrzehntelanger Einsatz fossiler Brennstoffe hat maßgeblich zum Klimawandel beigetragen — dessen Folgen wir mit Hitzewellen und Extremwetterereignissen längst im Alltag spüren. Jede Heizung, die heute noch mit Öl betrieben wird, verlängert diese Abhängigkeit — unnötig, denn die Alternative ist verfügbar, günstiger und gefördert.
Wer bereits auf Pellets umgestiegen ist, weiß: Die Entscheidung fühlt sich rückblickend nicht mutig an — sondern einfach richtig. Für alle, die diesen Schritt noch vor sich haben: Die aktuelle Förderung von bis zu 8.500 Euro macht den Umstieg sehr attraktiv – wie lange es diese Unterstützung heuer noch gibt, ist offen. Aber eines ist fix, die Heizsaison kommt, wie immer, pünktlich.

