16. Jänner 2026
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Studie bestätigt: Pellets schlagen Öl und Gas bei CO₂ und Kosten
Holzpellets bleiben 2025 die Nummer eins beim nachhaltigen Heizen. Sie sind deutlich billiger als Öl und Gas und sparen über ihre Lebensdauer fast 200 Tonnen CO₂ pro Haushalt.
Holzpellets haben sich 2025 einmal mehr als günstigste und zugleich klimafreundlichste Heizform erwiesen. Laut unserer aktuellen Erhebung lag der durchschnittliche Preis für Holzpellets im vergangenen Jahr bei 317 Euro pro Tonne. Heizöl war im Vergleich dazu um rund 68 Prozent teurer, Erdgas sogar um mehr als 106 Prozent.
Für Haushalte macht sich das deutlich bemerkbar: Wer mit Pellets heizt, sparte 2025 im Schnitt mehr als 1.300 Euro gegenüber einer Ölheizung. Im Vergleich zu Erdgas belief sich die Ersparnis sogar auf rund 2.030 Euro.
Pellets mit größtem Klimavorteil
Noch klarer fällt das Ergebnis beim Blick auf die Klimabilanz aus. Eine aktuelle Studie im Auftrag der Wirtschaftskammer Steiermark hat verschiedene Heizsysteme über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg untersucht – von der Herstellung über den Betrieb bis zur Entsorgung. Das Ergebnis: Pelletheizungen verursachen um mehr als 91 Prozent weniger CO₂ als Ölheizungen. In absoluten Zahlen entspricht das einer Einsparung von rund 197 Tonnen CO₂ pro Anlage.
Damit liegen Pellets deutlich vor anderen erneuerbaren Heizsystemen. Wärmepumpen erreichen laut Studie eine CO₂-Reduktion von 83 Prozent gegenüber Öl, bleiben damit aber klar hinter Holzpellets auf dem 2. Platz zurück.
„Die Studie der Installateure der Wirtschaftskammer bestätigt, dass der Kesseltausch nicht nur ein starker Wirtschaftsmotor, sondern auch der wirkungsvollste Hebel für den Klimaschutz ist“, sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria. Jede neue Pellet- oder Holzkesselanlage mache Österreich unabhängiger von fossilen Energieimporten und entlaste Haushalte dauerhaft bei den Heizkosten.
Forderung nach klaren politischen Rahmenbedingungen
Angesichts der Ergebnisse fordert proPellets Austria ein stärkeres politisches Bekenntnis zum Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme. Konkret verlangen wir einen verbindlichen Ausstieg aus Ölheizungen sowie langfristig garantierte Fördermittel für den Kesseltausch.
Ein solcher Kurs würde nicht nur die Heizkosten für private Haushalte senken, sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Importen reduzieren, die regionale Wertschöpfung stärken und hohe Strafzahlungen bei verfehlten Klimazielen vermeiden, argumentiert der Branchenverband.

